Einiges zu bieten hat das neue Jahr für alle Fliesen-Fans und solche, die es vielleicht durch die jüngsten Neuheiten und Trends noch werden. Natürliche Optiken, die von ihren Natur-Vorbildern kaum mehr zu unterscheiden sind, Formate in Übergrößen, die für außergewöhnliche Raumeffekte sorgen, und topaktuelle Fliesen für die kreative Wandgestaltung in so gut wie allen Wohnräumen lassen nicht nur Design-Herzen höher schlagen.

Lange Jahre hindurch blieb der Einsatzbereich von Fliesen bei uns in erster Linie auf Küche, Bad und Sanitär begrenzt. Verantwortlich dafür waren unter anderem das eher „kühle Ambiente“, das Fliesen anhaftete, kleine und manchmal ziemlich schwer zu verarbeitende Formate und nicht zuletzt häufig alles andere als aufregende Designs.

Neue Technologieverfahren revolutionieren Fliesendesign

Das hat sich heute gründlich geändert. Neue, stark optimierte Technologieverfahren in Verbindung mit außergewöhnlichen Designs für alle (Wohn-)Ansprüche führten die „alte Fliese“ aus ihrem größtenteils  eintönigen Einsatzbereichen heraus und hoben sie auf den aktuellen „Wohndesign-Sockel“.

Spektakuläre Fliesengestaltungen im Wohnbereich gab es schon vorher. Allerdings musste man dafür ziemlich tief in die Tasche greifen. Nicht nur für die Fliesen selbst, sondern auch für die perfekte, (meist) professionelle Designumsetzung sowie aufwendige Verarbeitung.

Die neuen Technologien und Produktionsverfahren bieten jedoch neben den oben angesprochenen optischen Vorteilen und Verbesserungen zusätzlich vor allem auch einen kräftigen Preisvorteil  und machen bei vielen Produkten auch die „Selbstverarbeitung“ um einiges einfacher.

Vom „echten“ Holz kaum zu unterscheiden  aber pflegeleichter

Holzböden sind der „Dauerklassiker“ der Bodengestaltung in den heimischen Wohnräumen. Und das ja auch völlig zu Recht. Denn gleich, ob edel-elegant oder rustikal-gemütlich  erst die Holzoptik prägt für die Meisten die Vorstellung eines „hochwertigen“ Wohnens.

Wenn es da nicht und jede Menge Nachteile geben würde: Von hässlichen Kratzern über Wasserflecken bis hin zu den hellen Flecken durch Ausbleichen durch Licht, kennt wohl jeder, häufig aus eigener Erfahrung, die Nachteile dieser Böden.

Da bieten die neuen Holzfliesen jede Menge Vorteile in punkto Robustheit und Pflegeleichtigkeit. Optisch sind sie kaum von ihren „natürlichen“ Vorbildern zu unterscheiden. Erstklassige Qualität natürlich vorausgesetzt. Die große Auswahl in Bezug auf Holz und Verlegemuster, trägt noch zusätzlich zu ihrer Beliebtheit bei.

Bleibt nur noch das Image des „kalten Bodens“, das den Fliesen nun einmal anhaftet. Profitiert haben die Fliesen hier ganz allgemein durch die gängigen energiesparenden Bauweisen, die häufig mit Fußbodenheizungen Hand in Hand gehen. Hier überzeugen übrigens keramische Fliesen zusätzlich durch ihre bekannte Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit.

Formate in XX-Large

Das neue Fliesenjahr bringt aber auch eines: Großformate. Bis zu 40×170 reichen diese „Übergrößen“. Das bezieht sich auf so gut wie alle Einsatzbereiche. Egal, ob am Boden, an der Wand oder auch im Außenbereich.

Der Vorteil dieser „Übergrößen“ liegt in den erweiterten Möglichkeiten von besonders einheitlichen und durchgehenden Raumgestaltungsmöglichkeiten. Bei den „Naturoptiken“ sorgen die großen, einheitlichen Flächen zusätzlich dafür, dass sie von ihren Natur-Vorbildern noch weniger zu unterscheiden sind.

Ein Nachteil liegt allerdings für die Heimwerker auch darin: Die Verarbeitung dieser XXL-Formate ist um einiges anspruchsvoller als die bekannten „handlichen“ Formate.

Quelle: Schöner Wohnen